1. Verantwortlicher
Rechtsanwalt Roman Kasel, Kanzlei Kasel, Walramsneustraße 9, 54290 Trier
Telefon: 0160 854 08 10
E-Mail: info@anwalt-kasel.de
Ein Datenschutzbeauftragter ist nicht bestellt, weil die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Benennung nach Art. 37 Abs. 1 DSGVO und § 38 Abs. 1 BDSG nicht vorliegen.
2. Hosting und Serverprotokolle
Diese Website wird bei netcup GmbH, Emmy-Noether-Straße 10, 76131 Karlsruhe, Deutschland, gehostet. Der Anbieter verarbeitet die für den Betrieb erforderlichen Daten im Auftrag der Kanzlei.
Beim Aufruf der Website werden technisch erforderliche Verbindungsdaten verarbeitet. Dazu gehören insbesondere IP-Adresse, Zeitpunkt und Ziel des Abrufs, HTTP-Status, übertragene Datenmenge, Referrer sowie Browser- und Betriebssystemangaben. Die Verarbeitung dient der sicheren und störungsfreien Bereitstellung und der Abwehr von Missbrauch. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
Webserver- und Sicherheitsprotokolle werden bei netcup höchstens 14 Tage gespeichert und anschließend gelöscht, sofern ein konkreter Sicherheitsvorfall nicht ausnahmsweise eine längere Aufbewahrung zur Beweissicherung erfordert. Weitere Informationen enthalten die Datenschutzerklärung von netcup und die Log-Richtlinie des Anbieters.
3. Telefon und E-Mail
Wenn Sie telefonisch oder per E-Mail Kontakt aufnehmen, werden die von Ihnen übermittelten Daten zur Bearbeitung Ihrer Anfrage verarbeitet. Rechtsgrundlage ist je nach Anliegen Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO oder Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
Presseanfragen an presse@anwalt-kasel.de werden zur Einordnung, Koordination und Beantwortung journalistischer Anfragen verarbeitet. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Das berechtigte Interesse liegt in der sachgerechten Kommunikation der Kanzlei mit Medien und Öffentlichkeit. Für die Löschung gelten die nachfolgend genannten Fristen für Kontaktanfragen ohne Mandat.
Für die E-Mail-Kommunikation wird Microsoft 365 von Microsoft Ireland Operations Limited, One Microsoft Place, South County Business Park, D18 P521 Leopardstown, Dublin 18, Irland, eingesetzt. Microsoft verarbeitet dabei Zustellungs- und Kommunikationsdaten als Auftragsverarbeiter. Weitere Informationen finden Sie in den Datenschutzbestimmungen von Microsoft.
Soweit im Rahmen von Microsoft 365 personenbezogene Daten an die Microsoft Corporation oder andere Empfänger in den USA oder sonstigen Drittländern übermittelt werden, erfolgt dies nach Maßgabe der Art. 44 ff. DSGVO. Für Übermittlungen an Empfänger in Drittländern ohne anwendbaren Angemessenheitsbeschluss werden die Standardvertragsklauseln der Europäischen Kommission gemäß Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO und dem Durchführungsbeschluss (EU) 2021/914 vereinbart. Microsoft Corporation ist nach dem EU-U.S. Data Privacy Framework (EU-U.S. DPF) zertifiziert. Soweit eine Übermittlung an die zertifizierte Microsoft Corporation vom EU-U.S. DPF erfasst ist, steht hierfür der Angemessenheitsbeschluss der Europäischen Kommission gemäß Art. 45 Abs. 1 DSGVO zur Verfügung; Microsoft verwendet für Übermittlungen im Rahmen seiner Unternehmensdienste nach eigener Angabe daneben Standardvertragsklauseln.
Kontaktanfragen, aus denen kein Mandat entsteht, werden spätestens sechs Monate nach abschließender Bearbeitung gelöscht. Entsteht ein Mandat, wird die mandatsbezogene Korrespondenz zur Handakte genommen und grundsätzlich sechs Jahre nach Ablauf des Kalenderjahres aufbewahrt, in dem der Auftrag beendet wurde (§ 50 BRAO). Längere gesetzliche Aufbewahrungspflichten und die erforderliche Sicherung oder Abwehr von Ansprüchen bleiben unberührt.
Gewöhnliche E-Mail ist kein durchgehend vertraulicher Kommunikationsweg. Bitte schildern Sie sensible Sachverhalte zunächst telefonisch.
4. Rückrufformular
Das Rückrufformular erhebt ausschließlich Name, Telefonnummer und gewünschtes Rückruffenster. Ein Sachverhaltsfeld, Dateiupload und eine E-Mail-Adresse sind nicht vorgesehen. Zusätzlich werden eine technische Startzeit, ein unsichtbares Bot-Feld und ein aus der IP-Adresse abgeleiteter, kurzlebiger Hash zur Missbrauchsbegrenzung verarbeitet.
Die Anfrage wird serverseitig geprüft und vor der Übergabe an Microsoft 365 mit dem öffentlichen S/MIME-Zertifikat der Kanzlei verschlüsselt. Der Formularinhalt wird auf dem Webserver nicht dauerhaft gespeichert. Beim Transport und im Kanzleipostfach fallen die für die E-Mail-Zustellung erforderlichen Metadaten an. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, bei noch nicht vertragsbezogenen Anfragen ergänzend Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Für die Löschung gelten die in Abschnitt 3 genannten Fristen.
5. Schutz vor automatisierten Anfragen
Es wird kein externer Captcha-Dienst eingesetzt. Missbrauch wird durch Längenbegrenzungen, Mindest-Ausfüllzeit, Honeypot und ein kurzlebiges Rate-Limit begrenzt. Der für das Rate-Limit verwendete Hash erlaubt keine Rückrechnung der IP-Adresse und wird spätestens nach 15 Minuten verworfen.
6. Externe Karte und Links
Auf der Website ist keine Karte eines Drittanbieters eingebettet. Erst wenn Sie den ausdrücklich gekennzeichneten externen Kartenlink oder einen anderen externen Link betätigen, wird die jeweilige Zielseite aufgerufen. Für die dortige Datenverarbeitung ist der jeweilige Anbieter verantwortlich.
7. Empfänger und Dienstleister
Personenbezogene Daten erhalten innerhalb der Kanzlei nur diejenigen Stellen, die sie zur Bearbeitung benötigen. Als technische Dienstleister werden netcup für das Hosting und Microsoft 365 für die E-Mail-Kommunikation eingesetzt. Beide erhalten Daten nur, soweit dies für Betrieb und Kommunikation erforderlich ist, und werden vertraglich als Auftragsverarbeiter eingebunden. Eine Weitergabe zu Werbezwecken findet nicht statt.
8. Cookies, Analyse und externe Inhalte
Diese Website setzt keine Analyse- oder Marketingdienste ein und lädt keine externen Schriftarten, Karten, Videos oder Social-Media-Plugins automatisch nach. Technisch nicht erforderliche Cookies werden nicht gesetzt.
Eine automatisierte Entscheidungsfindung einschließlich Profiling im Sinne von Art. 22 Abs. 1 DSGVO findet nicht statt.
9. Speicherdauer im Überblick
- Webserver- und Sicherheitsprotokolle: höchstens 14 Tage
- Rate-Limit-Hash des Rückrufformulars: höchstens 15 Minuten
- Formularinhalt auf dem Webserver: keine dauerhafte Speicherung
- Kontaktanfragen ohne Mandat: höchstens sechs Monate nach Abschluss
- Mandatsbezogene Handakten: grundsätzlich sechs Jahre ab Ende des Kalenderjahres der Auftragsbeendigung
Abweichend davon können gesetzliche Aufbewahrungspflichten oder die Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen eine längere Speicherung erfordern.
10. Ihre Rechte
Sie haben nach Maßgabe der gesetzlichen Voraussetzungen Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch. Eine erteilte Einwilligung können Sie mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.
Widerspruchsrecht nach Art. 21 Abs. 1 DSGVO: Soweit eine Verarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO gestützt wird, haben Sie das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten einzulegen. Die Verarbeitung wird dann beendet, es sei denn, es können zwingende schutzwürdige Gründe nachgewiesen werden, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
Sie können sich außerdem beim Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz, Hintere Bleiche 34, 55116 Mainz, beschweren.
11. Stand und Änderungen
Stand: 10. August 2026. Diese Erklärung wird angepasst, wenn sich Dienste oder Verarbeitungsabläufe ändern.